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Kinderwillkommensfest ersetzt Taufe?

  • jessycaflemming
  • 20. Juni
  • 1 Min. Lesezeit

Immer wieder werde ich darauf angesprochen, was genau ein "Kinderwillkommensfest", kurz "Kiwi", sein soll. Plane ich jetzt Geburtstagsfeiern? Nein. Und wenn ich dann erkläre, was ein Kiwi ist- nämlich eine Zeremonie für Eltern, um die Geburt ihres Kindes zu feiern und zu ehren, um das Leben Willkommen zu heißen - kommt danach die Schlussfolgerung, dass diese Zeremonie also die Taufe ersetzen soll. Dem muss ganz klar widersprochen werden!


Und auch muss ganz klar unterstrichen werden, dass das Kiwi keine freie Taufe ist!

Beim Kiwi findet keine Taufe statt, daher ist dieser Vergleich nicht korrekt. Das Kinderwillkommensfest schließt eine Taufe nicht aus, es ersetzt sie nicht. Und gleichbedeutend schließt eine Taufe ein Kinderwillkommensfest nicht aus!

Vielmehr kann das Kiwi eine Ergänzung zur Taufe sein.

Es lädt Familien und Gäste ein, anzuhalten und das Kind mit all seinen wunderbaren Eigenschaften und Wesenszügen Willkommen zu heißen.

In dieser Zeremonie gibt es viel Raum für symbolische Handlungen, die auch noch Jahre später in Erinnerung bleiben. Es können Paten ernannt und wichtige Entscheidungen gemeinsam getroffen werden. Das Kiwi betont die Freiheit der Selbstbestimmung für das Kind in Bezug auf den Glauben und würdigt die einzigartige Persönlichkeit dieses neuen Lebens, die mit der Geburt in die Welt getreten ist.


Im Raum Berlin und Brandenburg ist das Kinderwillkommensfest noch nicht so weit verbreitet, das wird sich aber hoffentlich in den nächsten Jahren noch ändern.

Foto:KI
Foto:KI

 
 

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